und in beiden Fällen, dass sie dazu operierte, ihn zum Abschluss des Vertrags zu bewegen. Damit wird ein anscheines Recht auf Rücktritt begründet. Der Rücktritt kann jedoch aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen werden: Je nach Art der verletzten Klausel kann im Common Law ein Kündigungsrecht entstehen. Ein Kündigungsrecht kann bei Verletzung einer “Bedingung” entstehen. Eine vertragliche Bedingung bezieht sich auf eine Vertragsklausel, die bei Verletzung (unabhängig davon, wie klein die Verletzung ist) dem nicht säumigen Partei das Recht einräumt, die Verletzung entweder als Ablehnung zu behandeln (d. h. eine Verletzung, die den nicht säumigen Partei dazu berechtigt, die Verletzung zu akzeptieren) und den Vertrag zu kündigen oder den Vertrag zu bestätigen. Die Parteien wollen oft vermeiden, dass Ansprüche auf der Grundlage von Angelegenheiten geltend gemacht werden, die außerhalb der Vertragsbedingungen liegen. Daher enthalten Verträge häufig Bestimmungen, die vorgeben, die Haftung für vorvertragliche Aussagen auszuschließen oder einzuschränken oder die verfügbaren Abhilfemaßnahmen auszuschließen oder einzuschränken. Sie kann beispielsweise vorsehen, dass Schäden der einzige Rechtsbehelf sind und dass der Vertrag nicht widerrufen werden kann.

Ob solche Klauseln wirksam sind, hängt von ihrer Konstruktion ab und davon, ob gesetzliche Beschränkungen gelten (siehe Fußnote 17 oben). Die Kündigung hat zur Folge, dass der Vertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt beendet wird und die Parteien von den meisten (wenn auch je nach den Umständen, nicht notwendigerweise allen) laufenden Verpflichtungen freikommen. Aufgelaufene Rechte, d. h. die Rechte, auf die die Parteien während der Laufzeit des Vertrages Anspruch hatten, bleiben unberührt. Diese Rechte sind auch nach Beendigung weiterhin vollstreckbar. Das Thema Schadenersatz wegen Falschdarstellung ist komplexer als Schadenersatz wegen Vertragsverletzung wegen der unterschiedlichen Art und Weise, wie der Anspruch formuliert werden kann, und der damit verbundenen taktischen Erwägungen. Zu diesem letzten Punkt: Wenn der Vertreter sich entschieden hat, den Vertrag auf der Grundlage einer betrügerischen Falschdarstellung zu widerrufen,26 ist das Gericht nicht befugt, zu erklären, dass der Vertrag noch besteht.27 Für unschuldige und fahrlässige Falschdarstellungen besteht jedoch kein absolutes Rücktrittsrecht. Die Abhilfe nach dem Misrepresentation Act ist entweder Rücktritt oder Schadenersatz (siehe unten).

Das Gericht entscheidet, welche dieser Rechtsbehelfe am geeignetsten und gerechtsten sind, und verfügt über ein sehr weites Ermessen, das die Prüfung der wahrscheinlichen Auswirkungen der Fortsetzung des Vertrags auf beide Parteien umfasst. Eine Klausel in einem Vertrag kann ausdrücklich die Kündigung von wesentlichen Verstößen, anhaltenden Verstößen oder sogar für einen Verstoß überhaupt erlauben. Daher ist es bei der Ausarbeitung eines Handelsvertrags wichtig, sich der Ereignisse bewusst zu sein, die zu einem Kündigungsrecht führen könnten. Im Falle eines Verstoßes ist sorgfältig zu prüfen, ob das Kündigungsrecht entsteht oder nicht.