Trotz der besten Absichten und selbstlosen Bemühungen zahlreicher engagierter Menschen, die für Tierheime arbeiten, gibt es viele Tierschutzfragen im Zusammenhang mit der Pflege und Bewirtschaftung dieser Bevölkerung, die von der Veterinärprofess und der Gesellschaft angegangen werden müssen. Eines der wichtigsten Probleme ist die Angemessenheit des Personals der Einrichtung. Dies wird in der Regel durch eine unzureichende Finanzielle Unterstützung und ein ethisches Rätsel angetrieben, das die Bereitstellung jeglicher Art von Leben für ein streunendes Tier (das wochen- bis monatelang in einer Einrichtung untergebracht werden kann) über die Lebensqualität priorisieren kann. Die Faustregel für personalmäßige Projektionen für kommunal geführte Tierheime oder Pfunde ist, durchschnittlich 15 Minuten pro Tier und Tag zuzuteilen – 6 Minuten für die Fütterung und 9 Minuten für die Reinigung (9). Auch wenn dies das Minimum sein kann, das für die Grundpflege gesunder Tiere erforderlich ist, wird dabei nicht die Zeit berücksichtigt, die für medizinische Behandlungen oder Therapien, die Bereitstellung von Anreicherung und Tiersozialisation, die Temperamentbewertung oder die Ausübung von Übungen außerhalb des Käfigs oder Zwingers erforderlich ist. All dies sind Faktoren, die für den Erfolg der Rehoming eines streunenden Tieres und die Verbesserung der Lebensqualität dieses Tieres sehr wichtig sein können. Wenn in einer Einrichtung nicht genügend Personal arbeitet, kann dieser zusätzliche Zeitaufwand für Tiere als Luxus wahrgenommen und nicht routinemäßig oder konsequent angeboten werden. Die ASPCA betrachtet Haustiere als Familienmitglieder. Angesichts der vielen Millionen von Begleittieren, die sich jedes Jahr an Tierheime übergeben, und unzähligen streunenden Tieren, die unsere Straßen durchstreifen, ist das Aufgeben eines Begleittiers keine Entscheidung, die auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Wenn Umstände eintreten, die es Ihnen verbieten, sich um Ihr Haustier zu kümmern, gibt es möglicherweise Optionen, die Sie berücksichtigen müssen, bevor Sie Ihr Haustier aufgeben. Ein In Nordamerika zu beobachtender Trend ist, dass die Zahl der Hunde, die Tierheime betreten, abnimmt, während die Zahl der unerwünschten Katzen zunimmt (3,4). In Kanada schätzt die Canadian Federation of Humane Societies, dass jährlich etwa 300 000 Katzen und Hunde in Unterkünfteund in Die mundist (5).